Der Countdown läuft – Der Krippenstart in greifbarer Nähe

Die Mädels schauen sich Mirabellen an

Ob Krippenstart oder der Beginn der Kindergartenzeit, beide Ereignisse lassen uns Eltern nachdenklich und mich zu mindest auch nervös werden.
Wann ist die richtige Zeit? Wird es ihr gefallen oder wird es einfach nur schlimm für beide und ich nehme sie wieder raus? Ja das sind Fragen die ich mir in den letzten Tagen und Wochen gestellt habe.

Vergleiche nie ein Kind mit dem anderen

Man soll nicht vergleichen! Ja und das mache ich auch nicht „offensichtlich“ bei anderen Kindern, aber als Elternteil vergleicht man schon die Geschwister, aber anders. Wer wann laufen gelernt hat oder wer wie schnell trocken war. Für mich sind es nur Feststellungen und ich versuche kein Kind auf ein Ziel hin zu trainieren. Um Gottes Willen, jeder hat sein eigenes Tempo und seine eigene Art etwas zu tun oder zu lassen.

Buddeln im Sand
Sandbaumeisterin

Unsere beiden Mädels sind so verschieden und doch so gleich. Jeder ist auf ihre Art ein echter Draufgänger und doch beide so vorsichtig und sensibel.
Was bei der Großen undenkbar für mich war: sie überhaupt mit drei Jahren in den Kindergarten zu schicken. Nicht, dass es nicht gut für sie war. Nein! Ich hab geklammert und hätte bei der Eingewöhnung wohl sicherlich keine gute Figur gemacht. Deswegen war das auch Patricks Part.

Heute sehe ich das anders, obwohl ich immer noch die gleiche Einstellung habe wie damals. Ich lasse meine Kinder ungern früh fremd betreuen. Versteht mich nicht falsch, die Kinder sollen sich abnabeln und andere Dinge lernen und Kindergärten sind klasse. Aber ich finde die ersten drei Jahre bin ich dafür verantwortlich. Klar die Verantwortung gebe ich nicht ab nur weil sie vormittags in den Kindergarten gehen, dennoch ist es ein Anker in meinem Kopf der so besteht.

Burgen bauen im Sand
Burgenbau

Den kleinen Wildfang allerdings werde ich in der nächsten Woche zu ihrem ersten Krippentag begleiten. Sie wird bald zwei Jahre alt und geht somit ein Jahr früher in die Vormittagsbetreuung als ihre Schwester. Das Model von der Großen klappt bei ihr nicht und deshalb mussten wir unsere Einstellung zur „frühen“ Fremdbetreuung ändern. Das Leben kommt immer anders als geplant.

Der Start in eine andere Zeit

Die kleine Dame freut sich jeden Tag so sehr mit ihrer großen Schwester in den Kindergarten zu gehen und ist jedes Mal traurig wenn wir gehen müssen. Klar so lange Mama und die große Schwester dabei sind ist alles super. Um so mehr schnürt sich bei mir der Hals zu wenn ich daran denke, dass der Punkt kommt wo ich gehen „muss“. Ihr Lieben ich werde bestimmt Rotz und Wasser heulen, Gewissensbisse bekommen, wieder zurück gehen wollen. Das volle Programm halt.

Die lieb gemeinten Worte der Erzieher oder Mitmütter werde ich verfluchen (sorry Mädels, aber ich werde bestimmt nichts positiv finden),  wenn sie mir sagen: „Das musste jeder lernen oder das ist nur halb so schlimm!“ Nein ich finde es schlimm und mein Kind gerade auch. Klar werden die Tränen trocknen, aber mein Herz fühlt sich dadurch trotzdem nicht besser an. Die Gewissensbisse werden nicht weniger und meine Nacht vor der ersten Trennung im Kiga mit Sicherheit nicht besser.

Kleines Mädchen im Spielplatz Sand
Auf dem Weg ins Abendteuer

Wie beende ich nun diesen Beitrag? Ich weiß es nicht. Aber eines weiß ich ganz genau, wir müssen es auf uns zukommen lassen und das Beste daraus machen. Den für uns frühen Übergang werden wir meistern, mit Sicherheit mit Tränen, aber wir werden es schaffen. 
Mein Instagram Channel wird mit Sicherheit in der nächsten Woche den ein oder anderen Beitrag von der Front haben. Reinschauen lohn sich also und ab den 14.8. dürft ihr euch auf eine tolle Beitragsreihe hier im Blog freuen.

Aufmunternde Worte und Gedanken, Erzählungen oder Tipps und Tricks für Muttis zum Krippenstart könnt ihr mir gerne als Kommentar und diesen Beitrag schreiben. Ich würde mich riesig freuen!

Kleidung – Handmade
Schnittmuster farbenmix: Raglankleid Klimperklein

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Nordlicht, gerne 30 Jahre alt, Ehefrau & Mutter, kreativ und nähverrückt, Domteurin, schokoladensüchtig, weit entfernt von der Kleidergröße 38, trage eigentlich keine High-Heels mehr, voller Ideen und Bloggerin seit 2013, Sabbeltante mit viel Passion zu bunten Farbe. Mehr über mich

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