Plus Size – Ein Bleistiftrock ganz schnell genäht und die Frage nach dem Figurtyp

Curvy fashion - Bleistiftrock und jeansjacke
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Ein Bleistiftrock ist super einfach und ganz schnell selber genäht und sollte auch in einem Kleiderschrank eines Curvygirls nicht fehlen! Der heutige Beitrag beschäftigt sich ein wenig mit dem Thema Bauch, Röcke und warum auch ich einen Rock tragen kann und die Sache mit dem Bauch eigentlich nur für einen selbst ganz schlimm ist.

Für alle die, die noch nicht so lange hier mit lesen: Ich „freunde“ mich mit meiner Figur gerade erst an und beschäftige mich daher mit einigen Plus Size Themen rund um meinen Figurtyp. Dabei bin ich mir selbst manchmal nicht so sicher ob ich eher ein „X-Typ“ bin wegen meiner minimal vorhandenen Taille, dafür aber Hüften, Bauch und Oberweite habe. Vielleicht bin ich auch eher ein „O-Typ“ und hab gar keine optische schmale Stelle mehr. Fakt ist ein Minimum an sichtbarer Taille habe ich noch und an der klammere ich mich kleidungstechnisch sehr! Denn dadurch habe ich eine leichte X Figur oder auch anders gesagt eine Sanduhren Figur.

 

Finde den richtigen Figurtyp

Wie bereits oben erwähnt ist es für ein harmonisches Outfit unabdingbar überhaupt zu wissen welchen Figurtyp man hat. Selbstwahrnehmung und knallharte Fakten sind „öfters“ etwas entfernt voneinander und können bei Outfits zu Fehlentscheidungen führen. Deshalb frage ich des öfteren meine knallharte Jury was für ein Figurtyp ich aktuell bin. Da ich nun weiß, dass ich immer noch einen Hauch von Taille besitze entschied ich mich für einen Rock, den ich auf meine schmalste Stelle setzen kann.

Gerne hätte ich einen etwas weit schwingenden Rock genommen, aber ich fand ad hoc nichts und entschied mich dann für diesen, der eh schon etwas länger auf meine Nähwunschliste stand. Genäht in der größten Größe stellte ich schnell fest, dass ich mich wohl vermessen habe. Der Bleistiftrock könnte nämlich ruhig noch eine Nummer kleiner. Es ist also noch Luft nach oben.

Lässig kombinierter Bleistiftrock in großer Größe

 

Was nützt der richtige Figurtyp, wenn der Rest falsch gewählt ist

Perfekter könnte eine Überleitung nicht sein. Da sitzt er nun der Rock und wie ich finde auch gar nicht schlecht, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat. Aber an dem ganzen Outfit stört mich dann doch was. Ihr merkt, hier werden nicht nur die perfekten Bilder gestellt.
Bequemen Rock selbst genäht

Bei der Anprobe habe ich mich total auf den Rock festgebissen. Das Oberteil, was ich eigentlich nähen wollte, liegt in der Tonne – fragt nicht warum! Es hätte wirklich perfekt gepasst. Deshalb griff ich zum lockeren Shirt, was so auch nicht ganz so schlimm ist, denn man steckt es ja rein. Es lockert das Outfit auf. ABER! Mein Shirt hat einen Rundhalsausschnitt und ist somit nicht für meinen Oberkörper geeignet! Erster Outfit Fail!

Zweiter Fehler ist meine Jeansjacke. Die passt zwar optisch sehr gut dazu, genau wie das schwarze Shirt, aber sie hat die falsche Länge. Es ist nichts halbes und nichts ganzes. Entweder sie muss noch viel kürzer oder tailliert und länger. So bringt der ganze Taillenkram nämlich nichts und lässt mich einfach nur „brummig“ wirken.

Lässige Jeansjacke Plus Size

Plus Size Jeansjacke

 

Fazit zum Outfit und ein Lesetipp zum Figurtyp

Die Idee ist klasse doch an der Ausführung kann definitiv noch gearbeitet werden! 

Mein absoluter Lesetipp heute: Für die, die noch nicht wissen, was ihrer Figur schmeichelt und wie sie die gewonnenen Erkenntnisse richtig in Szene setzen können, empfehle ich eindeutig diesen Artikel:

„Körper-Proportionen: So finden Sie heraus, welcher Figurtyp Sie sind“

Die Modeflüsterin hat eine wirklich gute Bibel dazu geschrieben, die ich jedem Curvygirl einfach ans Herz legen muss.

Das war’s erst einmal wieder von meinen Modeausflügen und Hoppalas für heute. Wenn euch dieser Beitrag gefallen hat, dann hinterlasst mir doch ruhig ein Kommentar hier drunter und klickt mal den roten LIKE Button 
Ich drück euch feste – Eure Ebbi

 

EDIT:

Bevor ich es vergesse! Eigentlich ist dieses Outfit extra für #nähdirwas entstanden. Ich wollte unbedingt beim September Motto „Kontrastisch“ mitmachen. Mein Kontrast ist ganz klar der Musterrock zum Uni Oberteil und Leggings, aber auch die blaue Jeansjacke bietet einen tollen Kontrast zum sonst eher dunklen Outfit. Yeah! Motto eingehalten und ich darf mitmachen. Schaut mal rüber zu Lisa, Jenni oder Katha

 

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Nordlicht, gerne 30 Jahre alt, Ehefrau & Mutter, kreativ und nähverrückt, Domteurin, schokoladensüchtig, weit entfernt von der Kleidergröße 38, trage eigentlich keine High-Heels mehr, voller Ideen und Bloggerin seit 2013, Sabbeltante mit viel Passion zu bunten Farbe. Mehr über mich

4 Kommentare

  • Liebe Ebbie,
    toll, wie du dich mit deinem Figurtyp auseinandersetzt. Ich habe mich im letzten Jahr auch viel mit meinem Stil und was zu mir passt beschäftigt. Meinen Figurtyp habe ich allerdings noch nie konkret bestimmt.
    Ich finde deinen Rock toll, allerdings glaube ich auch, dass er auch eng anliegend sein darf, also auch eine Nummer kleiner. Die Sache mit der Länge der Jeansjacke kann ich auch unterschreiben. Ich glaube so Taillenhöhe bzw ein Mantel dazu wäre perfekter. Welchen Schnitt hast du denn als Oberteil kombiniert? Nina von Hedi naeht trägt ja selbst oft Frau Nora dazu. Das könnte ich mir auch vorstellen. Allerdings finde ich, dass das alles Kritik auf hohem Niveau ist. Ich finde das Outfit so durchaus tragbar! Aber das wichtigste ist natürlich, dass du dich darin wohl fühlst.
    Liebe Grüße
    Julia

  • Ein toller Rock und finde, dass er sehr gut zu deiner Figur passt!
    Ich bin mit 1,54 m ziemlich klein und kenne das Jackenproblem auch. Bin vor Kurzem in einem secondhand-Laden über eine taillenkurze Jeansjacke gestolpert und endlich kann ich eine Jacke zu Röcken tragen, ohne dass es besch*** aussieht 😀

    Ja, ein V-Ausschnitt wäre gut dazu. Ich bin ebenfalls mit viel Oberweite „gesegnet“ und finde dummerweise tiefe Ausschnitte für mich untragbar, weil ich sofort friere, wenn auch nur ein kleines bisschen Dekolletee oder Rücken freiliegt *seufz*
    Habe aber eine längere oder durchgehende Knopfleiste (sozusagen eine Jerseybluse) für mich als Alternative entdeckt, das teilt den Oberkörper auch schön auf und fügt eine Längsteilung hinzu.

  • Liebe Ebbi, danke fürs Zeigen und die Links! Meiner Meinung sollten wir schon eine gute Passform für uns im Hinterkopf haben, aber viel wichtiger ist es, zu lernen, die Sachen, die wir MÖGEN mit Selbstverständlichkeit zu tragen. Dann bekommen wir eine Ausstrahlung, bei der ein paar Zentimeter mehr optische Breite gar keine Rolle spielen. Da bist du auf dem allerbesten Weg…. Liebe Grüße Sabine

  • Liebe Ebbie, “Fehler“ hin oder her (und Fehler gibt es für mich in der Mode eigentlich nicht, das ist eigene Note, Individualismus, es lebe der Stilbruch) … ich finde, du siehst ❤ PHANTASTISCH ❤ aus!!!

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