Der Nahttrenner und ich

**oder wie aus einem schönen Stich ein Horrorstich wird**

Gestern hatte ich ein längeres Gespräch mit meinem Nahttrenner. Immer
wieder wollte er in das abendliche Geschehen mit eingebunden werden. Wie
ich das hasse!

Aber eigentlich war es nicht die Schuld meines Nahttrenners dass der Nähabend so schnell zu Ende ging, sondern das Ergebnis von dem Geratter davor.

Ich vernähte, nein ich versuchte die Stoffe zu vernähen, als Mensch und Maschine gegen 20 Uhr bitterböse aneinander geraten sind.

Grund des plötzlichen Fluches war ein einfacher Zierstich.
Die ersten Centimeter liefen wie geübt und gewünscht und es roch förmlich nach einem erfolgreichen Abend.

Dann die erste Ernüchterung. Plötzlich sah der Stich so aus als hätte
einer zu fest daran gezogen und das schöne Muster war futsch.

Kann ja mal passieren…
… Nahttrenner her und noch mal. Is ja nicht schlimm, dachte ich mir.

Nachdem dieses drei Mal hintereinander passierte und jede andere Einstellung an der Maschine keinen Erfolg brachte, legte ich fluchend meine Arbeit nieder.

Auch am heutigen Tag frage ich mich woran es liegt. Fadenspannung stimmt. Es könnte lediglich an dem Stofftransport oder am Garn selbst liegen.

Was meinen die Näher unter uns?! Soll ich meine geliebte Nähmaschine mal so richtig den Marsch blasen oder zur Adoption frei geben? Vielleicht hat der ein oder andere ja noch einen Tipp für mich.

Da es regnet werde ich nun wieder ins Bett gehen *Wunschdenken*

Also euch einen schönen Tag und lasst von euch hören!

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